Büroangestellte queren mittags den Kathedralenplatz, vorbei an dicken Mauern aus gestampfter Erde. Ein kurzes Stück weiter beherbergt der alte Bahnhof, von dem einst Kaffeesäcke verschickt wurden, als Estação Cultura heute Veranstaltungen, und am Wochenende fährt noch ein Dampfzug von Anhumas nach Jaguariúna, vorbei an alten Kaffeefarmen.
Jenseits des Zentrums drehen Familien ihre Runden um die Lagoa do Taquaral, an deren Ufer eine rote Karavellen-Nachbildung schwimmt, und Studenten füllen die Bars von Barão Geraldo nahe der Unicamp. Im Osten tauschen Sousas und Joaquim Egídio den Verkehr gegen Feldwege und Landrestaurants. Die Sommer sind heiß und regnerisch, die Winter mild, trocken und sonnig. Ein Local Friend geht neben dir und erzählt die Geschichten, die auf den Tafeln fehlen.






