Der Morgen beginnt mit einer Papiertüte warmer Sesam-Bagels aus einem Holzofen in Mile End, gegessen auf dem Weg zum Mont Royal. Am Nachmittag steigen die Wege zu einem Aussichtspunkt über den Türmen der Innenstadt und dem Sankt-Lorenz-Strom an. Abends füllt sich das Kopfsteinpflaster von Alt-Montreal mit Gästen vor grauen Steinfassaden.
Jenseits der ersten Sehenswürdigkeiten zeigen die Stände des Marché Jean-Talon in Little Italy und die Uferwege von Verdun, wie die Montrealer wirklich leben. Die Sommer werden warm und schwül, die Winter sind lang, kalt und schneereich. Wenn die eigene Liste ausgeht, kann ein Local Friend die nächste Station nennen, sei es ein Eckladen namens Dep oder eine Terrasse, an der man vorbeigelaufen wäre.






