Regenwolken ziehen vom Ozean heran, fegen über die Kais am Fluss und brechen dann über dem Douro auf. Kehrt die Sonne zurück, glänzen die nassen Azulejo-Fassaden blau und weiß, die Brücke Dom Luís I wirft ihren Schatten aufs Wasser, und die Stammgäste, die sich für eine Francesinha ins Warme geflüchtet hatten, schlendern wieder hinaus.
Am anderen Ufer bewahren die Portwein-Keller von Vila Nova de Gaia ihre Eichenfässer, und im Westen läuft die Stadt bis nach Foz aus, wo der Douro aufs Meer trifft. Die Winter sind mild und nass, die Sommer warm, sonnig und windig. Ein Local Friend liest für dich den Himmel, die Speisekarte und die Straße, damit auch ein grauer Morgen an einem guten Tisch endet.



