Man fährt mit der Seilbahn in die Vorberge des Köpetdag, und die Stadt breitet sich unten in weißem Marmor aus, ihre Alleen laufen nach Norden, bis sie im Sand der Karakum verblassen. Später schlendert man auf dem Altyn-Asyr-Basar an Stapeln roter Teppiche vorbei, während unter einem hohen Uhrturm Schafe und Gebrauchtwagen den Besitzer wechseln.
Abseits der Monumente läuft der Alltag über den Russischen Basar mit seinen Obstständen, und die Ruinen des parthischen Nisa liegen auf einem Hügel westlich der Stadt. Die Sommer sind lang und glühend heiß, die Winter kurz und kühl. Wenn die Liste der Sehenswürdigkeiten abgearbeitet ist, weiß ein Local Friend, welcher Basar, Park oder Bergpfad als Nächstes dran sein sollte.

