Die Dämmerung legt sich auf die Steinstufen des Vishram Ghat, man zwängt sich zwischen Pilger, während die Bootsleute entlang der Yamuna anlegen. Der Gesang schwillt an, und kleine Blätterschalen mit flackernden Dochten treiben an den Füßen vorbei zum anderen Ufer. Jemand neben einem lächelt, sagt "Radhe Radhe" und macht auf der Stufe Platz.
Tagsüber zeigt das Government Museum die gesprenkelten roten Sandsteinskulpturen, die die Bildhauer der Stadt berühmt machten, und in den Gassen rund um das Holi Gate duftet es nach Kachori, die zum Frühstück frittiert werden. Die Sommer sind glühend heiß, der Monsun kommt etwa im Juli, und Wintermorgen beginnen oft im Nebel. Wenn die Liste abgehakt ist, sucht ein Local Friend den nächsten Halt aus, vielleicht eine Fahrt nach Vrindavan oder eine ruhige Bootstour über den Fluss.






