Die Trommeln erreichen die Gassen, bevor die Tänzer da sind, wenn Gussadi-Gruppen mit hohen Pfauenfederkronen rund um Diwali von einem Gond-Dorf zum nächsten ziehen. An gewöhnlichen Tagen ist Baumwolle der Klang der Stadt: Laster mit weißen Ballen rumpeln zum Marktplatz, und am Stadtrand summen die Entkörnungsanlagen.
Jenseits der Stadt führen Waldstraßen nach Süden zum Kuntala-Wasserfall, wo der Kadem in zwei Strängen in die Tiefe stürzt, und nach Osten nach Keslapur, wo sich beim Nagoba Jatara jeden Winter Gond-Familien versammeln. Die Sommer sind glühend heiß, der Monsun durchnässt das Land von Juni bis September, und im Winter sind die Tage warm und die Nächte kühl. Ein Local Friend öffnet Türen, an die man selbst nie geklopft hätte, etwa die einer Dokra-Werkstatt oder einer Bauernküche, in der jonna rotte geklopft wird.






