Das Lachen ist schneller da als die Bühne: Im Liu-Laogen-Theater singen, tanzen und frotzeln Errenzhuan-Duos und wirbeln dabei Fächer und rote Taschentücher. Nur ein kurzes Stück entfernt liegen die gelb gedeckten Dächer des Mukden-Palasts still da, und später erfüllt das Knistern von Hühnergerippen auf dem Holzkohlegrill die Nachtmärkte.
Jenseits des Palasts umschließt der kiefernbeschattete Beiling-Park das Grab eines Kaisers, und die koreanischen Restaurants von Xita sind bis spät gut besucht. Die Sommer sind heiß und regnerisch, die Winter trocken und bitterkalt. Ein Local Friend öffnet Türen, an die man selbst nie geklopft hätte, vom Grill ohne englisches Schild bis zum Platz, an dem der ganze Saal über den Witz lacht.



